essence.

27.11.2008//memories



Das Jahr, als T. kam, war auch das Jahr, als er wieder ging. Es war kurz und schmerzvoll. Schön und Abschaum. Es war das hinreißenste und hässligste, was ich je erlebt hab. Und ich bin daran gestorben. Ich bin an ihm gestorben, hab mich ausgehungert an seiner Ignoranz. Die anfängliche Zärtlichkeit wurde zu bloßer Verachtung. Und das Verlangen wuchs. Es konnte weh tun, es konnte stechen und brennen. Aber es konnte nicht aufhören zu lieben. Und es konnte nicht vergessen, das gute, sowie das böse. Wenn ich jetzt an die Zeit zurück denke, weiß ich immernoch ganu genau, dass ich nichts vergessen kann, denn er ist wie eine Lieblingsdroge, von der man einfach nicht loskommt, auch wenn man alles andere besiegt. Und ich weiß nicht, ob ich überhaupt loskommen will. Ich bin gefangen.
27.11.08 19:58


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